
cc by flickr/ toxickore
Jeder, der Wein liebt, weiß, dass das wunderbare Getränk zusammen mit Lebensmitteln wie Schokolade einem ganz neue Geschmackswelten eröffnen kann. Inzwischen ist jedoch nicht mehr nur das Verkosten von Wein gang und gäbe, sondern auch das Degustieren von Bier setzt sich unter Kennern und die, die es noch werden wollen, immer mehr durch.
Experten empfehlen auch Bier einmal mit Schokolade zu probieren. Am besten eignet sich dazu hochwertige Plantagenschokolade mit einem Kakaogehalt von mindestens 60 Prozent. Das Bier sollte zudem ebenfalls möglichst hochwertig und aromenreich sein. Spannend ist zudem die Kombination von dunklen Bieren und weißer Schokolade. Vollmilchschokolade ist hingegen eher ungeeignet.
Zudem empfehlen Experten auch zum Verkosten von Bier zu Weingläsern zu greifen. Die Form der Weingläser begünstigt die Entwicklung von Geruch und Geschmack. Als Alternative kann man auch Pilstulpen nehmen. Richtig verkosten geht übrigens nur mit allen Sinnen!

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Das Reinheitsgebot besagt, dass in ein Bier nur Hopfen, Malz, Hefe und Wasser gehören. Woher die Zutaten jedoch genau stammen, wird nicht gesagt und so beschlossen Studenten der Fachhochschule Flensburg, dass man doch auch Bier aus gutem Ostseewasser brauen könnte. Mit ihrer „Zickfelder Meeresbrise“ nahmen sie an einem Brauwettbewerb in Berlin teil und gewannen prompt.
Der Wettbewerb wurde zum zweiten Mal im Rahmen des Kongresses der Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie abgehalten. Dabei sollten Studenten der Fachrichtung Biotechnologie und Verfahrenstechnik zeigen, dass sie das beste Bier brauen können. Bewertet wird neben dem Geschmack auch die Präsentation.
Das Flensburger Bier aus Meereswasser wurde von den Experten als „professionell gebrautes und wohlschmeckendes Bier“ bewertet. Das Ostseewasser wird in einer speziell dafür konstruierten Maschine über zwölf Filterstufen entsalzen und gereinigt bis daraus dann das Bier entstehen kann. Benannt wurde es von den Studenten übrigens nach dem Hochschulpräsidenten Herbert Zickfeld. Aktuell wird überlegt, ob man nicht eine größere Menge des Biers produzieren kann.
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