Die meisten denken bei belgischen Spezialitäten sicherlich an belgische Schokolade, die berühmten Waffeln und natürlich Pommes-frites. Doch natürlich hat das Land noch einige kulinarische Genüsse mehr zu bieten, die für den deutschen Gaumen hier und da durchaus außergewöhnlich sind.
Wer sich davon überzeugen möchte, der sollte Brüssel im Rahmen des Gourmetjahres 2012 einen Besuch abstatten. Unter dem Namen „Brusselicious“ werden das ganze Jahr über einzelne kulinarische Highlights präsentiert. Dabei sind auch einige der berühmtesten Küchenchefs der Stadt sowie natürlich die Luxushotels, die spezielle Menüs mit Brüsseler Spezialitäten anbieten.
Etliche Events warten auf Feinschmecker und Leckermäulchen. Im Stadtgebiet kann man zum Beispiel Lebensmittel in XXL bestaunen oder aber ein exklusives Menü in einer besonders gestalteten Straßenbahn genießen. Auf einer Plattform in 40 Metern Höhe kredenzen Spitzenköche köstliche Gerichte.
Neben Ausstellungen, Verkostungen und und und rechnet man mit einem besonders großen Besucherandrang beim Bierwochenende, der Weinmesse sowie dem Schokoladenfestival im November. Auch der „Fritkots Walk“ mit Ständen über Ständen der berühmten belgischen Frites dürfte gut ankommen. Zudem kann man Nationalgerichte wie Moules-frites (Miesmuscheln mit Pommes), Waterzooi (spezieller Fisch- und Geflügeleintopf) oder Kirschbier probieren. Dies alles sind natürlich nur ein paar Highlights!
Als Sternekoch Matthias Buchholz im vergangenen Jahr das First Floor verließ um sich einem neuen Projekt zu widmen, waren natürlich alle gespannt. Vor wenigen Tagen kommt man nun endlich wieder regulär in den Genuss seiner ausgezeichneten Küche.
Dabei besinnt sich Buchholz auf eine etwas bodenständigere, regionale Küche, passend zum Ambiente, denn das neue Restaurant „Gutshof Britz“ findet sich auf einem frisch sanierten Gutshof-Gelände in Berlin-Neukölln, genauer gesagt in Alt-Britz.
Das Gelände war bisher auch nur wenigen Berlinern bekannt, doch das wird sich sicherlich in den kommenden Monaten ändern, denn neben dem Restaurant von Buchholz findet man dort auch ein Kulturzentrum mit Bühnen für Konzerte, Lesungen usw.
Mit dem „Gutshof Britz“ hat Buchholz ein Restaurant zum Wohlfühlen und Genießen geschaffen. Das Backsteingebäude mit Fachwerk hat einen ganz besonderen Charme und die Sonnenterrasse lädt zum Verweilen ein. Im Erdgeschoss findet man eine rustikale Gaststube und im ersten Stock eine kleine, gemütliche Gourmet-Etage, die etwas edler ausfällt.
Die Küche ist wie erwähnt möglichst ohne Schnickschnack gehalten, aber dennoch natürlich typisch Buchholz. Wählen kann man Speisen à la carte oder sich donnerstags bis sonntags für ein exklusives Drei- bis Vier-Gänge-Menü entscheiden.
Spätestens seit dem Hype um die unzähligen Koch-Shows im Fernsehen hat auch die Gourmet-Küche neuen Aufwind erfahren. Immer mehr Menschen interessieren sich für die feine Kost, auch wenn sie selbst vielleicht nicht gerade hinterm Herd stehen würden. In diesem Zusammenhang liegen auch große Gourmet-Festivals absolut im Trend.
Dort werden die Leute an die feine Küche herangeführt und dies oft von bekannten Personen und prominenten Sterneköchen. So ist auch Berlin in diesem Jahr um ein eigenes Feinschmeckerfest reicher. Vom 3. bis zum 9. Oktober lädt das Festival „eat! Berlin“ Gourmets und Gourmands mit vielen Aktionen auf eine Schlemmerreise durch Berlin ein.
Etliche Restaurants und Locations in der ganzen Stadt nehmen daran teil und versuchen nach Angaben der Veranstalter Esskultur neu zu zelebrieren. Das passende Programm findet man hier… Mit dabei sind natürlich auch einige prominente Gesichter, zum Beispiel der Jahrhundertkoch Eckart Witzigmann, Joschka-Fischer oder der Moderator Dieter Moor, der in Brandenburg seine eigene Büffelzucht hat. Am Ende wird im Rahmen einer großen Benefiz-Abschlussgala ein Event-Preis vergeben.
Wir haben an dieser Stelle ja auch schon das eine oder anderen Mal von den sogenannten Pop-up-Restaurants berichtet. Diese sind in den Metropolen dieser Welt der absolute Trend. Das Prinzip ist ziemlich einfach: Für kurze Zeit tauchen sie an einer besonderen und ungewöhnlichen Location auf und meist Spitzenköche ergänzen das atemberaubende Ambiente durch ihre Kreationen.
In Frankfurt am Main wird in einigen Tagen wieder eines von ihnen „aufpoppen“. Vom 8. September bis zum 15. Oktober kommen Gäste in den Genuss des Pop-up-Restaurants „The Tree House“. Eine besondere Baumhausatmosphäre lässt der Name ja schon erahnen und passenderweise wird es sich im 24. und 25. Stock eines Hochhauses im Palaisquartier befinden. Die Lage verspricht viel und natürlich vor allem einen wunderbaren Blick über die Frankfurter Skyline.
Bekocht werden die Gourmet-Gäste von Köchen wie Juan Amador, der vor kurzem sein drei-Michelin-Sterne-Restaurant Amador in Lange geschlossen hat, oder von Matthias Schmidt vom Restaurant Villa Merton in Frankfurt. Nicht nur Frankfurter werden dem „The Tree House“ sicherlich einen Besuch abstatten, sondern auch einige Besucher der Messen IAA und der Frankfurter Buchmesse… Wer kommen möchte, muss allerdings auf der Website pretadiner.com nach einer Einladung fragen.
Im letzten Jahr hatten wir an dieser Stelle bereits darüber berichtet, dass nach vier Jahren der spanische Spitzenkoch Ferran Adria mit seinem Gourmettempel „El Bulli“ von der Spitze der besten Restaurants der Welt verdrängt wurde. Der Nachfolger war das dänische Restaurant „Noma“ in Kopenhagen.
Redzepi setzt vor allem auf regionale Produkte und die nordische Küche, die nicht zuletzt wegen ihm gerade schwer im Kommen ist. Auf Platz zwei und drei landeten die beiden spanischen Restaurants „El Celler de Can Roca“ und das „Mugaritz“. Rang vier belegt das italienische Restaurant „Osteria Francescana“. Der Koch Massimo Bottura konnte sich zudem über einen Sonderpreis freuen.
In Deutschland hat sich nur wenig getan: Wie schon im Vorjahr bleibt das „Vendôme“ in Bergisch-Gladbach der beste deutsche Vertreter auf Platz 21 im gesamten Ranking.